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1. Lernen Sie Ihr Android kennen.

Sie sind vielleicht schon seit mehreren Jahren Android-Benutzer, aber wie gut kennen Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen Ihres Betriebssystems? Es ist an der Zeit sich hinzusetzen und Ihr Betriebssystem von neuem kennenzulernen (falls Sie das noch nicht getan haben) oder sich mit den integrierten Funktionen vertraut zu machen. Wie machen Sie das? Indem Sie ein wenig recherchieren!

Für Anfänger sind einige Funktionen interessant die Sie checken sollten: "Smart Lock, Device Protection, Find My Device, Verify Apps und Full-Disk-Verschlüsselung".
Beachten Sie, dass sowohl ältere als auch neuere Smartphone-Modelle auf ein Performance-Problem stoßen könnten, wenn Sie die Verschlüsselungsfunktion aktivieren.

2. Prüfen Sie Ihr Telefon auf Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen.

Jetzt, da Sie mit den Sicherheits- und Datenschutzfunktionen Ihrer Betriebssystems vertraut sind, können Sie Ihr Smartphone einer (schnellen) Überprüfung unterziehen, beginnend mit den Grundlagen.

Haben Sie eine PIN oder ein Muster, um Ihr Telefon zu sperren? Wenn nicht, richten Sie eines ein!
Ist in Ihrem Google-Konto die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert? Nein, dann sollten Sie das vielleicht als nächstes einrichten!

Sie können das Online-Sicherheits-Checkup-Tool von Google verwenden, um Ihnen bei der Prüfung zu helfen lassen.
Wenn Sie Anwendungen haben, die Sie nicht mehr verwenden, dann deinstallieren Sie diese.
JR Raphael von Android Intelligence hat eine praktische Checkliste geschrieben, die Sie vielleicht ausprobieren möchten.

Das bedeutet nicht, dass Sie alle Sicherheits- und Datenschutzfunktionen übernehmen müssen, obwohl dies das ideale Setup für optimale Sicherheit ist. Wenn sich eine Funktion als problematischer erweist als eine Lösung, z. B. eine Festplattenverschlüsselung, sollten Sie diese deaktivieren und stattdessen eine Verschlüsselungsanwendung eines Drittanbieters verwenden. Zum Glück gibt es solche Apps im Play Store. Einige von ihnen erlauben es Benutzern, einen Ordner Ihrer Wahl oder nur Ihre Fotos zu verschlüsseln, wenn Sie sich nicht so sehr um andere Dateien kümmern.

3. Legen Sie einen Kalendereintrag an, der Sie alle 12 Monate an die Kontrolle der Einstellungen erinnert.

Wenn Sie im nächsten Jahr nicht das Telefon wechseln, sollten Sie sicherstellen, dass Sie innerhalb von 12 Monaten ein erneutes Audit durchführen sollten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie die Einstellungen Ihres Telefons zwischen den Audits ignorieren können. Die regelmäßige Überprüfung der Sicherheit und des Datenschutzes Ihres Smartphones stellt sicher, dass es nicht nur reibungslos funktioniert, sondern dass alles aktuell und in Ordnung ist, so wie Sie es wollen!

4. Erwägen Sie die Verwendung von Anwendungen die eine End-to-End-Verschlüsselung bieten.

Dies ist völlig optional, da Android bereits Gmail vorinstalliert hat (z.B. E-Mails können sehr sensible Informationen beinhalten, die Sie auf Ihrem Handy übertragen, abgesehen von Finanztransaktionen). Wenn Sie beim Senden von SMS-Nachrichten über Ihre Privatsphäre unsicher sind, können Sie eine Anwendung von Drittanbietern verwenden, um die Nachrichten zu verschlüsseln. Anwendungen wie Signal, Dust, Telegramm und WhatsApp usw... könnten genau das sein, wonach Sie suchen.

5. Hören Sie auf Ihren Standort preiszugeben.

Aus irgendeinem Grund wollen viele Anwendungen Zugriff auf die Geolokalisierung, sogar so weit, die Geolokalisierung im Hintergrund auszuführen zu dürfen, auch wenn der Benutzer die Anwendung gar nicht verwendet.
Wir empfehlen die Geolokationsberechtigungen der Apps so weit wie möglich einzuschränken, obwohl wir wissen, dass einige Funktionen der App beeinträchtigt werden können (Karten, Waze, etc.). Zum Glück erlaubt Android den Benutzern die Genauigkeit der Standortdaten zu ändern.

6. Schalten Sie Bluetooth und WiFi aus, wenn Sie es nicht benötigen.

Dies verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit von mobilen Angriffen, über Bluetooth-Technologie und WiFi, sondern verlängert auch die Akkulaufzeit Ihres Smartphones.

7. Entwirren Sie das Netz der verknüpften Geräte.

Es ist nicht ungewöhnlich ein Google-Konto mit mehreren Geräten bzw. Browsern zu verwenden.
Da Sie nach einer Weile aber den Überblick über diese Verbindungen verlieren, sollten Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Kontos aufrufen, um sich die Liste anzeigen zu lassen um festzustellen, welche Geräte Sie nicht mehr verwenden.
Wenn Sie eines sehen, das Ihnen fremd ist, löschen Sie es so schnell wie möglich und ändern Sie Ihr Google-Konto-Passwort.

8. Seien Sie vorsichtig bei offiziellen/inoffiziellen Anwendungen die auf der Beliebtheit anderer Anwendungen setzen.

Im Play Store existieren Apps, die so tun als wären sie eine berühmte App, aber viel billiger, und mit mehr Funktionen, sind sie aber nicht!
Zum Beispiel ist WhatsApp kein Unbekannter. Ende November 2017 hat es eine falsche WhatsApp App, unter Verwendung von Unicode Zeichen im Namen, in den Google Play Store geschafft haben!

Mehrere Millionen Benutzer fielen den Köder zum Opfer und luden sich die App herunter. Danach war das Smartphone nicht mehr dasselbe.
Es verlangsamte sich, Anzeigen erscheinen nach dem Zufallsprinzip und in großen Mengen, und neue Anwendungen wurden plötzlich ohne Benutzerberechtigung installiert.

Deshalb ist es wichtig scheinbar harmlose aber letztlich bösartige Anwendungen zu erkennen, bevor man sie ausprobiert.
Ein guter Ausgangspunkt ist das Lesen der Rezensionen. Stellen Sie sicher, dass Sie sich auf legitime Kritiker verlassen, da es für bezahlte Benutzer immer möglich ist, glühende Kritiken für eine beschissene App zu hinterlassen - oder schlechte Kritiken für eine gute.

9. Wiegen Sie die Gefahren ab, wenn es um kostenloses öffentliches WiFi geht.

Oh super, ein kostenloser Hot-Spot WiFi - verbinden oder nicht?
Nun, das kommt darauf an. Ist das WiFi mit dem Sie sich verbinden wollen überhaupt legitim?
Wenden Sie sich an einen Coffee-Shop-Mitarbeiter und fragen Sie nach dem Namen und dem Passwort des WiFi.
Wenn es ein Passwort gibt, ist die Verbindung etwas sicherer. Wenn nicht, betrachten Sie das Surfen im Coffee Shop als eine offene Saison für Kriminelle.

Wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen und ein mobiles VPN nutzen möchten, denken Sie daran, dass die Gratis-VPNs keine besonders guten Erfahrungen mit der Wahrung Ihrer Privatsphäre haben. Und der Play Store ist voll von kostenlosen VPN-Applikationen. Gut, dass es online bessere Möglichkeiten gibt. Steven J. Vaughan-Nichols von ZDNet hat eine Liste von VPNs veröffentlicht, die Sie sich näher ansehen sollten.
Es wird auch nicht schaden, wenn man dort die "Privat-Browsing" Funktion aktiviert!
10. Überlegen Sie bevor gehandelt wird!

Vorsicht bei Links, die Ihnen entweder per E-Mail, SMS oder Social Media zugesandt werden. Denken Sie nach bevor Sie etwas evtl. unwiederufliches tun!
Kennen Sie den Absender? Besser noch, vertrauen Sie dem Absender? Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, ein Antivirenprogramm für Ihr Android-System zu installieren. Dieses kann bösartige Links oder Anhänge abfangen, bevor Malware auf Ihrem System installiert wird.
Wir empfehlen hier eine Lösung von Sophos